Automatisierung und Zeitersparnis werden oft in einem Atemzug genannt. Als würde ein Schalter umgelegt und dann wäre alles schneller, besser, effizienter. Genau das führt oft dazu, dass Erwartungen enttäuscht werden und Ängste Bestätigung finden.
Denn erst einmal bedeutet Automatisierung Arbeit. Vor dem Erfolg steht mindestens die Prozessanalyse mittels „Process Mining“. Oft beginnt unbemerkt ein ganzer Change-Prozess, bei dem kaum ein Stein auf dem anderen bleibt: Manchmal ist der Weg hart, oft konfliktbeladen und selten sofort wirksam.
Aber diese Veränderung der Arbeit und der frische Blick darauf sind genau das, was sich lohnt. Nicht gleich in Euro, aber sofort an Erkenntnis! Das genaue Hinschauen bei Prozessen, das Neu- und Anders-Verstehen ist essenziell, um besser zu werden – auch ganz ohne bereits digital und automatisch zu sein. Es ist die Bedingung für dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit. Prozessoptimierung ist ein wesentlicher Schritt zu mehr Produktivität, Effizienz und zur Zufriedenheit aller Prozessbeteiligten. Ob Leistungserbringer oder Kunde, spielt dabei keine Rolle.
Wer also die Zeit investiert, Prozesse sinnvoll zu automatisieren, nachdem sie überprüft und eventuell neu gedacht wurden, gewinnt später an Geschwindigkeit, Genauigkeit und Motivation. Alte Gewohnheiten sind wie ein alter Pulli: bequem, aber wer will damit schon zum Geschäftsessen?

